Sportclub GS-LÖB gegen Olbersdorf 1:1 (1:0) Remis wie eine gefühlte und bittere Niederlage

Um es vorweg zu nehmen, „Man of the Match“ an diesem Tag war Gästekeeper Pierre Grollmisch, welcher selbst schier unhaltbare Torgelegenheiten der Gastgeber vereitelte und soger noch einen Elfmeter parierte.
Aufgrund der Ergebnisse des letztes Spieltages und der aktuellen Tabellensituation gab es für den Sportclub nur eine Devise, die 3 Punkte zu Hause im Heinz-Bahner-Stadion einzufahren. Genauso dominat und couragiert trat dann der Gastgeber auch auf. Olbersdorf zog sich von Beginn an tief in die eigene Hälfte zurück und überlies dem Sportclub den Platz/Raum, um sein eigenes Spiel aufzuziehen. Folge der spielerischen Überlegenheit waren eine Vielzahl von klaren, fast 100%-igen, teilweise schön herauskombinierter Torchancen, die der bereits erwähnte Torhüter der Gäste allesamt zunichte machte. Die einzige Möglichkeit ihn an diesem Tag zu überwinden, war ein berechtigter Strafstoss in der 37´(ohne eine persönliche Verwarnung des foulenden Spielers), den der Kapitän Sebatsian Müller sehr sichter verwandelte. Nun schien der Bann gebrochen und die Verzweiflung nach den vergebenen Chancen verflogen. Mit diesem Stand ging es in die Kabinen.
Selbiges Bild ín Halbzeit 2 – nahezu ein Fussballspiel auf ein Tor.
Nach einer Ballabwehr des SC, von einem der wenigen Angriffe der Gäste, gab es plötzlich einen unerklärbaren Pfiff mit Folge, Freistoss für Olbersdorf ca. 20m zentral vor dem SC-Tor. Dieser schlug, von Kevin Frahm scharf und sehr präzise getreten, an der Mauer vorbei in die rechte untere Torecke ein. So stand es nach 52`1:1 und das Spiel war völlig auf den Kopf gestellt. In der verbleibenden Zeit bis zum Ende war es ein ständiges Anrennen des Sportclubs auf das Gästetor. Selbst ein weiterer berechtigter Elfmeter konnte an diesem Tag leider nicht mehr zum erlösenden 2. Tor verwandelt werden. Der Keeper ahnte die Ecke von Eric Kaminski und parierte recht souverän. Alle anderen sich noch ergebenden Chancen blieben ungenutzt und so muss man schlussendlich mit der Punkteteilung leben und umgehen können.
Anmerkung in eigener Sache, um Missverständnissen oder Irritationen vorzubeugen:
Selbst der Trainer war wieder einmal mit einigen Schiedsrichterentscheidungen an diesem Tag nicht einverstanden und musste seinen Unmut und Ärger zum Ausdruck bringen. Dafür wurde er als eingetragener Wechselspieler auf der Bank verwarnt. Möchte damit sagen, dass keiner fehlerfrei ist, aber das die Männer in „Schwarz“ inkl. Assistenten unantastbar sind, teilweise eine arrogante Einstellung an den Tag legen und selbst augenscheinliche Fehlentscheidungen auch nach dem Spiel nicht einmal zugeben werden, kann nicht im Sinne des Fussballs in der KOL & des Fairplays sein.