2013/2014

15. Spieltag der Eibauer Schwarzbierliga Staffel 2 vom Sa., 16.03.2013
SV Ludwigsdorf 48 gegen FSV Empor Löbau 2. 2:1 (1:0)

Gegen den SV Ludwigsdorf konnte nun auch endlich die Löbauer Reserve in die Rückrunde starten. Auf schneebedecktem Untergrund entwickelte sich ein insgesamt recht ausgeglichenes und auch sehr faires Kreisligaspiel. Empor versteckte sich bei den favorisierten Gastgebern keineswegs. So setzte Eichler mit starkem Flankenlauf nach 10 Spielminuten ein erstes Achtungszeichen. Kurze Zeit später wurde ein Kahlert-Schuss noch geblockt und den Nachschuss von Lehmann begrub Keeper Stübner unter sich (14.). Im direkten Gegenzug erzielte dann Cudak den frühen Ludwigsdorfer Führungstreffer (14.). Bei der nächsten Aktion der Gastgeber zögerte Methner etwas lang beim Rauslaufen, konnte schließlich jedoch noch in letzter Sekunde gegen den durchgebrochenen Stürmer parieren (17.). Sein Gegenüber wurde von Schack mit einem Lupfer überrascht, der nur knapp über den Querbalken strich (18.). Den nächsten Schussversuch der Ludwigsdorfer konnte Methner mittels Faustabwehr bereinigen (23.). Von nun an baute Empor immer mehr Druck auf das Ludwigsdorfer Tor auf. So setzte sich Kahlert schön in zentraler Position durch, wurde allerdings noch abgedrängt (25.). Die Ludwigsdorfer Hintermannschaft hatte nun meist nach Standards ein paar brenzlige Strafraumsituationen zu überstehen. Doch auch Methner musste bei Kontern auf der Hut sein. Die wohl beste Chance zum Ausgleich in den ersten 45 Minuten hatte Schack, als er zu einem Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze antrat. Diesen brachte er sehenswert durch die Mauer, allerdings auch haarscharf am Torpfosten vorbei (38.). Wünsche spielte anschließend noch einen wunderbaren Laufpass auf Kahlert, der wiederum in letzter Sekunde abgedrängt wurde (40.). So ging es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. Auch im zweiten Spielabschnitt konnten beide Teams nahtlos an die erste Hälfte anknüpfen. So köpfte Schack einen Lehmann-Freistoß mit etwas zu wenig Druck in Richtung Torwinkel, so dass Torwart Stübner keine Probleme hatte (48.). Beim nächsten Lehmann-Freistoß, welcher scharf vor das Ludwigsdorfer Tor getreten wurde, verpassten gleich mehrere Empor-Spieler das Spielgerät in aussichtsreicher Position und die Abwehr klärte letztlich zur Ecke (55.). Dann war Hohmann gefragt, welcher in Durchgang Zwei das Löbauer Tor hütete. Zuerst war er gegen einen steil geschickten Stürmer auf dem Posten (66.) und danach parierte er einen straffen Schuss sicher am kurzen Pfosten (77.). 5 Minuten später war es dann endlich soweit und Schack traf nach Hoffmann-Vorlage zum viel umjubelten und nicht unverdienten Ausgleichstreffer (82.). Der Jubel sollte allerdings nicht lange anhalten, denn kurze Zeit später schlug ein weiter Klimpel-Freistoß etwas unglücklich am langen Pfosten ein (84.). Empor versuchte nun nochmal alles, doch außer einem Außennetz-Treffer durch Lehmann nach sehenswertem Konter (89.) sprang nichts mehr heraus. So steht das Löbauer Reserveteam abermals nach aufopferungsvoller Leistung mit leeren Händen da.
Mannschaftsleiter Menzel: Wie auch schon gegen Zodel und Deutsch-Ossig konnten wir gegen einen Staffelfavoriten gut mithalten und mussten uns letztlich knapp geschlagen geben. Nichtsdestotrotz können wir auf diese Leistung aufbauen. Mit ähnlich engagierten Auftritten sind sicherlich auch Punktgewinne in der Rückrunde möglich.
Torfolge: 1:0 Denis Cudak (14.), 1:1 Sebastian Schack (82.), 2:1 Richard Klimpel (84.)
Aufstellung Löbau: Daniel Methner (46. Mario Hohmann) – Michael Bittner, Martin Hentschel, Ralf Eichler, Andreas Graf, Torsten Hinke (79. Marcel Neumann), David Hoffmann, David Lehmann, Ronny Wünsche, Sebastian Schack (87. Markus Waßmann), Nico Kahlert
Aufstellung Ludwigsdorf: Roy Stübner – Maximilian Sonntag, Julien Günther, Richard Klimpel, Heiko Casper, Bruno Preuß, Marcel Burak (63. Massimo Pigola), Björn Nitsche, Kevin Gottschalk, Philipp Richter (85. Mario Keich), Denis Cudak
Gelbe Karten: Martin Hentschel, David Hoffmann (Löbau)
Zuschauer: 31

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12. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga Staffel 2 vom SA, 24.11.2012
SV Zodel 68 – FSV Empor Löbau 2.   3:2 (1:2)

Auf dem kleinen Zodeler Hartplatz wollte Empor´s Zweite endlich die ersten Auswärtspunkte einfahren. Aufgrund einer äußerst effektiven Chancenverwertung sah es zunächst auch recht gut für die Löbauer aus. Doch der psychologisch äußerst ungünstige Anschlusstreffer der Hausherren durch deren Torjäger Randy Richter unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff brach der Löbauer Reserve letztlich sprichwörtlich das Genick. So steht man nun abermals nach einer aufopferungsvollen und kämpferisch starken Leistung ohne weitere Punkte da. Aufgrund des kleinen Hartplatzes war kein schönes Spiel zu erwarten. Dieses wurde es auch nicht, denn die Partie begann mit vielen hohen Bällen und Einwürfen auf beiden Seiten. Die erste Schrecksekunde überstand Empor dann bereits nach 5 Spielminuten, als ein hoher Ball der Gastgeber ans Lattenkreutz klatschte (5.). Doch auch die Gäste witterten ihre Chance und setzten immer wieder Nadelstiche. So spielte Neumann einen wunderbaren Laufpass auf Eichler, der Tempo aufnahm und letztlich aus spitzem Winkel verzog (7.). Als dann Kapitän Lehmann den Ball halbhoch auf Hoffmann quer legte, erwischte dieser den Ball nicht richtig und der Torhüter konnte das Spielgerät sicher aufnehmen (9.). Nachdem Zodel 2 weitere Chancen nicht verwerten konnte (11., 12.), versprang Eichler der Ball in aussichtsreicher Position (15.). Auch mit einem Freistoß aus rund 25 Metern konnte Eichler den Zodeler Keeper vor keine Probleme stellen (19.). Auf der Gegenseite verzog ein Angreifer bei einem Volleyschuss knapp (21.). Dann leitete Schack einen sehenswerten Konter ein. Ein Lehmann-Schuss konnte zwar noch geblockt werden, als der Ball vor den Füßen vor Hoffmann landete, ließ sich dieser die Chance jedoch nicht nehmen und brachte das Leder aus spitzem Winkel zum 0:1 im Tor unter (22.). Anschließend drückten die Zodeler und die Löbauer Hintermannschaft kam mehrfach ins Schwimmen. So wurden zwei gute Chancen zum Ausgleich leichtfertig über das Löbauer Tor gesetzt (23., 24.). Dann fangen sich die Löbauer allmählich wieder und spielten besser mit. So köpfte Schack einen weiten Hinke-Freistoß in die Arme des Torwarts (30.). Auf Zodeler Seite senkte sich ein hoher Ball glücklicherweise hinter das Empor-Tor (31.). Dann flankte Hinke bei einem Konter wunderbar auf Schack, der am langen Pfosten zum 0:2 einköpfte (40.). Bis zur Pause waren die Gastgeber nun um den Anschluss bemüht. So parierte Methner zweimal ganz stark bei Schüssen aus Nahdistanz (42.) und war auch bei einem weiteren Schussversuch mit starker Fußabwehr zur Stelle (43.). Nachdem Hoffmann bei einem Befreiungsversuch am Zodeler Schlussmann scheiterte (45.), war Torjäger Richter nach einer Kalbaß-Flanke unbedrängt zur Stelle und köpfte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff zum ungünstigen 1:2 ein (45.+2). Nach Wideranpfiff änderte sich zunächst nicht viel, doch Zodel kam mit zwingenderen Aktionen und zunehmender Spielzeit immer häufiger vor das Löbauer Tor. Zunächst jedoch brachte Lehmann einen gefährlichen Freistoß in den Zodeler Strafraum, der gerade noch vor Hoffmann zur Ecke geklärt werden konnte (50.). Dann war Methner mit mehreren starken Paraden bei Vorstößen der Gastgeber zur Stelle (52., 59., 64.), Richter köpfte eine weite Flanke knapp neben das Empor-Gehäuse (66.) und auch ein Kopfball eines Zodeler Angreifers strich über das Tor (71.). Dann landete ein Hoffmann-Schuss nach schnellem Konter nur am Außenpfosten (72.) und im direkten Gegenzug war Geisler aus spitzem Winkel, allerdings auch aus stark abseitsverdächtiger Position zur Stelle und besorgte den Ausgleichstreffer (72.). Nachdem Methner einen weiteren Torschuss parierte war abermals Richter mit dem Kopf zur Stelle und besorgte nach mustergültiger Kalbaß-Flanke das spielentscheidende 3:2 (77.). Nun drängte Empor auf den Ausgleich. So setzte Hoffmann eine Eichler-Flanke neben das Tor (78.) und ein Schack-Flachschuss wurde sichere Beute für den Torwart (80.). Als dann Wünsche im Strafraum gefoult wurde und der Schiedsrichter nach Zeichen des Linienrichters pfiff, waren viele Löbauer über den fälligen Elfmeter erfreut. Doch Schiri Walkowiak entschied auf Freistoß an der Strafraumgrenze (82.). Es war mit Sicherheit kein schweres Foulspiel, doch der Körperkontakt war da und wenn der Schiri pfeift, muss er auch Elfmeter geben. Denn die Aktion geschah deutlich innerhalb des Strafraums. Sei es drum, der nachfolgende Eichler-Freistoß blieb in der Mauer hängen und auch in den Schlussminuten sowie der 2-minütigen Nachspielzeit vermochten es die Gäste nicht, den Ausgleichstreffer zu erzielen. So fuhren die Löbauer abermals nach einer guten Leistung ohne Punkte nach Hause. Zumindest einen Punkt hätte man sich verdient gehabt.

Mannschaftsleiter Menzel: Uns scheint momentan die Kacke am Fuß zu kleben. Nach einer 2:0-Führung beim Favoriten, mussten wir uns schließlich doch noch mit 3:2 geschlagen geben. Spielentscheidend war wohl der Anschlusstreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Nun können wir nur hoffen, in den verbleibenden 2 Saisonspielen gegen Herrnhut und Kodersdorf zu punkten.

Tore: 0:1 David Hoffmann (22.), 0:2 Sebastian Schack (40.), 1:2 Randy Richter (45. +2), 2:2 Marco Geisler (72.), 3:2 Randy Richter (77.)

Gelbe Karte: Jerome Schibilsky, Raymund Neu (Zodel)

Aufstellung: Daniel Methner – Marcel Neumann, Martin Hentschel (83. Mario Hohmann), Andreas Graf, Torsten Hinke, Markus Waßmann – Ralf Eichler, David Lehmann, Ronny Wünsche – Sebastian Schack, David Hoffmann
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11. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga Staffel 2 vom SA,17.11.2012
FSV Empor Löbau 2. – B/W Empor Deutsch-Ossig   1:2 (0:1)

Bei stark böigem Wind hatte Empor´s Zweite auf dem gut präparierten Löbauer Hartplatz mit Deutsch-Ossig diesmal ein Team der Spitzengruppe zu Gast. Die favorisierten Gäste bestimmten die erste Halbzeit auch klar, jedoch stemmte sich Empor mit einer couragierten und kämpferisch starken Leistung gegen die schnellen Stürmer aus Deutsch-Ossig. Insbesondere Andreas Graf bot eine tadellose Leistung und ließ Tommy Junge nur wenig Gelegenheit, richtig zur Entfaltung zu kommen. So probierten es die Gäste überwiegend mit Schüssen aus der Distanz, denen es zunächst noch an der nötigen Präzision fehlte (8., 10., 11.). Das erste Mal wurde Methner nach einer Viertelstunde geprüft, als er einen aufsetzenden Ball zur Ecke klärte (15.). Nachdem ein straffer Volleyschuss der Gäste das Empor-Tor nur haarscharf verfehlte (22.), hatte Kapitän Lehmann auf der Gegenseite in guter Position das Gäste-Tor im Visier. Seinem Schussversuch fehlte allerdings der nötige Druck (25.). Kurze Zeit später setzte sich Schack wunderbar auf der Außenbahn durch, doch seine Eingabe landete in den Armen des Torwarts statt bei den aufgerückten Löbauer Offensiv-Akteuren (26.). Das 0:1 fiel dann für Empor äußerst unglücklich, als ein hoher Ball aus der gegnerischen Hälfte mehrmals aufsetzte und kein Löbauer energisch dazwischen ging. So konnte der Deutsch-Ossiger Robert Neumann relativ unbedrängt zur insgesamt nicht unverdienten Deutsch-Ossiger Führung vollenden (28.). Bei einem Treffer an das Lattenkreuz hatte Empor dann kurze Zeit später Glück, nicht noch weiter in Rückstand zu geraten (31.). Doch auch Löbau war nicht gänzlich chancenlos. So setzte sich Schierz, welcher in der Halbzeitpause angeschlagen ausgewechselt werden musste, stark durch. Allerdings überlegte er etwas zu lang, ob er schießen oder ablegen sollte, so dass er sich schließlich in guter Schussposition festrannte und die Chance verpuffte (39.). So ging es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. Auch im zweiten Spielabschnitt hatten zunächst die Gäste mehr vom Spiel. So vergab Junge eine sehr gute Torchance nach schnellem Konter (59.) und Methner parierte einen weiteren Torschuss stark (67.). Auch das 0:2 fiel dann aus Löbauer Sicht recht unglücklich. So wurden mehrere Schussversuche geblockt, doch irgendwie landete das Spielgerät dann doch vor den Füßen von Klemt, der Methner aus Nahdistanz keine Chance ließ (68.). Nun schienen sich die Blau-Weißen des Sieges anscheinend zu sicher, denn fortan spielte nur noch Empor. So war auch das Anschlusstor durch Andreas Graf nicht unverdient, als er ein sehenswertes Zuspiel von Neumann eiskalt verwertete (74.). Jetzt ging es Schlag auf Schlag und Empor startete mit der sog. „Zweiten Luft“ und einem regelrechten Sturmlauf in die Schlussviertelstunde. So wurde Kahlert nach schönem Konter noch abgedrängt (81.), Hohmann setzte Eichler mit klugem Querpass in Szene, welcher den Ball freistehend vor dem Tor nicht richtig traf (82.), ein Neumann-Schuss strich nur denkbar knapp am Deutsch-Ossiger Tor vorbei (82.) und ein gefährlich in den 5-Meter-Raum getretener Freistoß von Hohmann wurde in letzter Sekunde noch geklärt (88.). Als dann Neumann in bester Position zum Torschuss ansetzte, hatten die meisten Löbauer schon den Torschrei auf den Lippen. Doch auch diesmal ging das Spielgerät haarscharf am Pfosten vorbei (89.). Die letzte Szene des Spiels war dann ein Freistoß für Löbau aus knapp 20 Metern. Hohmann schnappte sich das Leder und setzte es drüber. So war auch die letzte Chance zum möglichen Ausgleich dahin und Deutsch-Ossig konnte die 3 Punkte letztlich etwas glücklich mit nach Hause nehmen. Wäre das Spiel unter der sehr guten Leitung von Schiedsrichter Bittrich vielleicht noch 5 Minuten länger gegangen, wäre der Ausgleich evtl. auch noch geglückt. Nichtsdestotrotz kann Empor auf einer starken Mannschaftsleistung aufbauen.

Mannschaftsleiter Menzel: Leider sollte uns heut der Ausgleichstreffer nicht gelingen. Als wir die letzte Viertelstunde munter aufspielten, kam der Abwehrverbund des Favoriten mehrmals ins Straucheln. Meine Jungs hätten sich aufgrund der kämpferisch starken Leistung zumindest einen Punkt verdient gehabt. Dass in unserer Liga jeder jeden schlagen kann, bewiesen heute auch Bernstadt und Görlitz. Vielleicht gelingt uns ja nächste Woche in Zodel mal so eine Überraschung.

Tore: 0:1 Robert Neumann (28.), 0:2 Manuel Klemt (68.), 1:2 Andreas Graf (74.)

Gelbe Karte: Bill Scheffler (Deutsch-Ossig)

Aufstellung Löbau: Daniel Methner, Andreas Graf, Torsten Hinke, Ralf Eichler, David Lehmann (56. Mario Hohmann), Sebastian Schack, Marcel Neumann, Martin Hentschel, Alexander Graf, Georg Schierz (46. Nico Kahlert), Ronny Wünsche (72. Michael Kyau)
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10. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom SA,10.11.2012
FSV Empor Löbau 2. – EFV Bernstadt/Dittersbach   2:1 (1:1)

Im ersten Heimspiel der Kreisliga-Saison auf dem Löbauer Hartplatz sicherte sich die zweite Männermannschaft gegen den Eigenschen FV ganz wichtige 3 Punkte im Abstiegskampf. Den besseren Start erwischten aber die Gäste. Lediglich in der 1. Spielminute tauchte Wünsche nach einem Lehmann-Freistoß vor dem Tor auf, drosch das Leder allerdings über´s Gebälk. Nachdem ein erster Schussversuch des EFV das Knieß-Tor noch deutlich verfehlte (4.) und ein schneller Konter der Gäste wegen Abseitsstellung abgepfiffen wurde (9.), deutete sich ein Treffer an. Nachdem ein Flachschuss noch ganz knapp am Torpfosten vorbei strich (13.), erzielte Graf mit Unterstützung des Rückenwindes das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 0:1 (15.). Aus einem weiteren gefährlichen Konter konnte der EFV kurze Zeit später zum Glück kein Kapital schlagen (16.). Von nun an kämpfte sich auch Löbau immer besser in die Partie. Der Ausgleichstreffer durch Süselbeck war die logische Konsequenz (24.). Vorausgegangen war ein präziser Lehmann-Freistoß. Obwohl Empor bis zum Pausenpfiff auf das zweite Tor drückte, sollte dies im ersten Spielabschnitt nicht mehr gelingen. Als ein Schuss von Lehmann den Gäste-Keeper vor Probleme stellte, bot sich Schack kurz vor dem Pausenpfiff noch eine gute Chance. Er setzte den Nachschuss allerdings über´s Tor (44.). Kurz nach Wideranpfiff musste die Löbauer Abwehr einen Kopfball auf der Torlinie klären (47.). Dies sollte allerdings zunächst die letzte echte Torchance der Gäste bleiben, denn mit dem Wind im Rücken kam die Heimelf immer besser ins Spiel. Nachdem ein Flachschuss von Süselbeck geblockt wurde, erkämpfte er sich das Spielgerät wieder und konnte nur durch Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß aus guter Position setzte Schack knapp über das Gäste-Tor (53.). Als dann Wünsche an der Strafraumgrenze von hinten von den Beinen geholt wurde, blieb zum Erstaunen vieler der Pfiff des ansonsten guten Schieds-richters Winde aus (60.). Bei einem weiteren Lehmann-Freistoß kam Schack einen Schritt zu spät (62.), ehe Süselbeck das erlösende 2:1 erzielte (64.). Diesem Treffer ging ein weiter Jähne-Freistoß voraus, den die EFV-Abwehr nicht konsequent klärte. Als der Ball dann vor den Füßen von Süselbeck landete, verwandelte dieser eiskalt aus Nahdistanz. In den nachfolgenden Minuten verpasste es Empor mehrfach, mit dem möglichen dritten Treffer den Sack endgültig zuzumachen. So ging u.a. ein Distanzschuss von Neumann nur knapp neben das Tor (74.) und Schierz setzte den Ball nach starker Vorarbeit vom einge-wechselten Eichler leichtfertig neben das Tor (78.). Die letzten 10 Spielminuten schaltete Empor dann unverständlicherweise einen Gang zurück. Mit Glück und Geschick brachte man aber die Schlussminuten sowie die 6-minütige Nachspielzeit ohne weiteren Gegentreffer über die Zeit.

Mannschaftsleiter Menzel: Nach anfänglichen Problemen fand meine Mannschaft immer besser ins Spiel. Der recht frühe Gegentreffer schien mein Team wachzurütteln. Letztlich konnten wir verdient 3 Punkte zuhause behalten. Auch die für uns nun spielberechtigten Jugendspieler Graf und Waßmann boten eine starke Leistung. Dieser Sieg war immens wichtig für uns.

Tore: 0:1 Torsten Graf (15.), 1:1 Christoph Süselbeck (24.), 2:1 Christoph Süselbeck (64.)

Gelbe Karten: Christoph Süselbeck, Georg Schierz (Löbau), Markus Volke, Dirk Göbel, Stefan Kretschmer, Paul Thomas, Erik Thomas (Bernstadt/Dittersbach)

Aufstellung: Hans Knieß, Marcel Jähne, Andreas Graf, Martin Hentschel, Torsten Hinke, Marcel Neumann, Christoph Süselbeck (84. David Hoffmann), David Lehmann, Ronny Wünsche (74. Ralf Eichler), Sebastian Schack (90. Markus Waßmann), Georg Schierz
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9. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom Sa, 03.11.2012
SSV Germania Görlitz – FSV Empor Löbau 2.   2:1 (1:1)

Das Spiel begannen beide Teams mit offenem Visier, wobei die Gäste aus Löbau während der ersten knapp 20 Minuten überwiegend das Spielgeschehen bestimmten. So konnte Schack von einem Görlitzer Verteidiger gerade noch am Torschuss gehindert werden (8.) und einen Freistoß desselben Spielers aus knapp 20 Metern parierte der SSV-Torwart zur Ecke (11.). Bei einer gefährlichen Lehmann-Eingabe verpassten dann mehrere Löbauer das Spielgerät in aussichtsreicher Position (13.). Den Schussversuchen der Heimelf fehlte zunächst die Genauigkeit. Als Empor die Zügel allmählich schleifen ließ, spielte der SSV besser auf und der erste Gegentreffer schien nur eine Frage der Zeit. So schob ein SSV-Angreifer den Ball nur knapp neben den rechten Pfosten (17.) und auch ein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Methner-Tor (24.). Nach einem Freistoß-Geschenk durch Schiri Kaulfersch war dann Kretzschmar zur Stelle und markierte mit platziertem Kopfball das 1:0 (37.). Nun wachten die Löbauer wieder auf und drückten auf den Ausgleich. Zunächst vergab noch Knieß eine sehr gute Torchance fahrlässig, als er den Ball aus Nahdistanz in die Arme des Torwarts schoss (39.). Der Ausgleich sollte jedoch noch vor dem Pausenpfiff gelingen: so setzte sich Schack wunderbar an der Torauslinie gegen mehrere Abwehrspieler durch und legte den Ball überlegt quer zum aufgerückten Schönherr, der das Leder zum erlösenden 1:1 unter den Querbalken hämmerte (42.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten die Gastgeber dann noch einen Kahlert-Schuss zur Ecke klären (45.+2). Da die Partie mit zunehmender Spielzeit auch ruppiger wurde und Schiri Kaulfersch bei seinen Entscheidung meist nicht gerade souverän wirkte, war es auch an der Zeit für den Pausenpfiff. Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts war wieder Empor am Drücker, doch nachdem man aus einem Ball, der dem Torwart im eigenen 16er versprang (46.) sowie der darauf folgenden Ecke (47.) kein Kapital schlagen konnte, verflachte die Partie mehr und mehr. Schack köpfte noch einen weiten Ball von Jähne in die Arme des Torwarts (63.) sowie einen Schönherr-Freistoß gegen die Laufrichtung des Keepers, allerdings auch neben das Tor (66.). Nun sorgte der Schiri mit mehreren fragwürdigen Entscheidungen und kleinlichen Spielunterbrechungen für zunehmende Unruhe. Ein weiteres Freistoß-Geschenk an der Strafraum-Grenze konnten die Görlitzer diesmal jedoch nicht nutzen (68.) und Schönherr sah wegen eines zu früh ausgeführten Freistoßes den gelben Karton (70.). Er war es dann auch, der in der 77. Spielminute die Entscheidung auf dem Fuß hatte. Doch diesmal verfehlte er aus Nahdistanz haarscharf das SSV-Tor. Inmitten dieser Löbauer Druckphase markierte Lux das schmeichelhafte 2:1 (79.). Da Empor nun aufmachte, boten sich den Görlitzern Räume zum Kontern, welche jedoch überwiegend zu überhastet bzw. zu ungenau abgeschlossen wurden. Als Methner bei einer 1-gegen-1-Situation gefragt war, klärte er stark (81.). Höhepunkt war es dann, als Schiri Kaulfersch in den Schlussminuten ein klares Handspiel der Heimelf im Strafraum nicht ahndete, da er nach eigener Aussage trotz bester Sicht nicht genau wusste, welchem Görlitzer Spieler er das Handspiel zuordnen sollte. Denn wie er sagte, klang es ja auch wie ein Handspiel. Man kann sicherlich nicht alles am Schiedsrichter festmachen, da wir es verpassten selbst das zweite Tor zu erzielen. Es ist allerdings sehr ärgerlich, dass wirklich jeder Einwurf auf Seiten der Löbauer zurück gepfiffen wurde und bei der ebenfalls recht einseitigen Kartenvergabe nach mitunter fadenscheinlichen Begründungen gesucht wurde. So erhielt Schönherr gelb, da Schiri Kaulfersch den Ball noch nicht freigegeben hatte und der Linienrichter erst eines seiner ersten Spiele bestritt. Jeder andere Schiri hätte einfach wiederholen lassen und gut. Hierbei noch den äußerst jungen Linienrichter ins Spiel zu bringen, ist doch recht komisch. Als Methner der Ball versprang und sich der heraneilende SSV-Stürmer hineinwarf, wurde auch Methner mit gelb verwarnt. Entweder entscheidet der Schiri auf Foul und gibt rot oder lässt weiterspielen, da es – wie in diesem Fall – kein Foulspiel war. Dies war noch lange nicht alles, doch es soll nun gut sein. Bleibt nur zu hoffen, dass bei solch brisanten Spielen nicht nochmal ein solches Schiedsrichter-Kollektiv angesetzt wird.

Mannschaftsleiter Menzel: Diese Niederlage gegen einen unmittelbaren Konkurrenten ist äußerst bitter. Ein Remis wäre auf jeden Fall leistungsgerecht gewesen. Schiri Kaulfersch sorgte zudem mit recht einseitigen Entscheidungen und ständigem Zurückpfeifen von Einwürfen und Standards für einige verständliche Unruhe. Mir ist bislang noch kein anderer Schiedsrichter mit einer derart schlechten Leistung aufgefallen. Da auch der Eigensche FV gegen Kittlitz punkten konnte, sind wir nächste Woche zum Siegen verdammt.

Tore: 1:0 Daniel Kretzschmar (37.), 1:1 Stefan Schönherr (42.), 2:1 Martin Lux (79.)

Gelbe Karten: Daniel Kretzschmar (Görlitz), Hans Knieß, Stefan Schönherr, Daniel Methner, Sebastian Schack (Löbau)

Aufstellung: Daniel Methner – Marcel Jähne, Martin Hentschel, Stefan Schönherr, Torsten Hinke, Marcel Neumann – Nico Kahlert, David Lehmann, Michael Kyau (82. Sandro Bergmann) – Sebastian Schack, Hans Knieß (71. Mario Hohmann)
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7. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom So, 20.10.2012
Holtendorfer SV – FSV Empor Löbau 2.   6:0 (3:0)

Bei strahlendem Sonnenschein gastierte die Löbauer Reserve beim Spitzenreiter in Holtendorf. Die schnellen Gastgeber setzten sich in einem recht einseitigen Spiel souverän durch und waren der bislang spielstärkste Gegner für die Löbauer.Bereits nach 35 Sekunden lief der erste schnelle Angriff über die linke Außenbahn, doch Methner konnte den Schuss noch zur Ecke klären. Nach einem Lehmann-Freistoß verpassten dann Hinke und Kahlert den Ball in guter Position (4.). Methner musste anschließend gegen einen durchgebrochenen HSV-Angreifer klären (10.) und zeigte bei einem Schuss aus Nahdistanz eine gute Parade (21.). Insgesamt waren die Gastgeber während der ersten halben Stunde zwar Spiel bestimmend, blieben aber zu oft in der kompakten und vielbeinigen Löbauer Abwehr hängen. Empor hingegen wartete seinerseits auf Konter. Bei einem solchen setzte sich Wünsche stark auf der rechten Außenbahn durch und legte auf den mitgelaufenen Hohmann ab, der Nerven zeigte und den Ball zu überhastet neben das Tor setzte (25.). Den Bann brachen die Holtendorfer dann schließlich mit einem direkt verwandelten Freistoß aus knapp 30 Metern, welcher sich hinter den Löbauer Schlussmann ins Tor senkte (30.). Bei einer Doppelchance der Gastgeber parierte Methner dann kurze Zeit später 2x stark (34.). Einen Lehmann-Freistoß konnte der Holtendorfer Schlussmann mittels Faustabwehr klären (37.) wie auch Methner einen Freistoß auf der Gegenseite (38.). Als dann äußerst unglücklich das 2:0 durch einen abgefälschten Seiffert-Schuss fiel (40.) und Fettke kurz vor dem Pausenpfiff noch auf 3:0 erhöhte (44.), war die Vorentscheidung schließlich gefallen. Holtendorf wollte gleich nach Wiederanpfiff an die starke letzte Viertelstunde des ersten Spielabschnitts anknüpfen und so rollte Angriff auf Angriff in Richtung Löbauer Tor, wobei die Empor-Spieler meist das Nachsehen hatten. Nach einem nicht gegebenen Abseitstor (48.) erhöhte Makosch nach präziser Flanke nur kurze Zeit später auf 4:0 (50.). Dann ging es im 2-Minuten-Takt: Methner parierte einen Kopfball aus kurzer Entfernung (52.), nach einem Pfostentreffer (54.) wurde ein HSV-Freistoß sichere Beute für Methner (56.) und ein Flachschuss strich am linken Pfosten vorbei (58.). Seiffert besiegelte dann mit seinem zweiten Treffer das 5:0 (61.). Anschließend fanden die Gäste aus Löbau über Kampf wieder in die Partie zurück, doch ein Ehrentreffer wollte nicht mehr gelingen. So setzte sich Kyau stark in zentraler Position durch und spielte einen Laufpass für Kahlert in die Schnittstelle der HSV-Abwehr. Doch der Schussversuch wurde noch geblockt (73.). Nach der anschließenden Ecke hatte Kyau dann das 5:1 auf dem Fuß, doch den Schuss aus Nahdistanz konnte der Keeper mit starker Parade noch entschärfen (74.). Dann wurde Kyau von Wünsche Richtung HSV-Tor geschickt, doch statt selbst auf´s Tor zu schießen, legte er kurz vor dem Tor auf dem im Abseits befindlichen Schack ab (81.). Die letzten 10 Spielminuten drückten dann wieder die Gastgeber. Zuerst parierte Methner noch einen Freistoß sehenswert (84.), ehe Fettke 5 Minuten vor Ultimo nach einem schnellen Angriff das 6:0 und damit den Endstand besorgte (85.).

Mannschaftsleiter Menzel: Lediglich in den ersten 30 Minuten sowie nach gut einer Stunde konnten wir die Holtendorfer vor leichte Probleme stellen. Ein Ehrentreffer sollte uns heut gegen den Spitzenreiter jedoch nicht gelingen. In Holtendorf werden noch ganz andere Mannschaften Punkte lassen. Nun gilt es, mit erhobenen Köpfen das Heimspiel gegen die Kodersdorfer Spielgemeinschaft anzugehen.

Tore: 1:0 Thomas Meißner (30.), 2:0 Clemens Seiffert (40.), 3:0 Martin Fettke (44.), 4:0 Tobias Makosch (50.), 5:0 Clemens Seiffert (61.), 6:0 Martin Fettke (85.)

Gelbe Karten: Alexander Graf, David Lehmann (Löbau), Sebastian Föhlisch (Holtendorf)

Aufstellung: Daniel Methner – Alexander Graf, Marcel Jähne, Michael Kyau (86. Markus Engelmann), Torsten Hinke (41. Hans Knieß), Marcel Neumann – Sebastian Schack, David Lehmann, Ronny Wünsche – Nico Kahlert, Mario Hohmann
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6. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom SA, 06.10.2012
FSV Empor Löbau 2. – ASSV Horka   5:1 (1:0)

Mit einer couragierten und leidenschaftlichen Leistung konnte sich die Löbauer Reserve gegen den ASSV Horka endlich mit dem ersten Dreier der Saison belohnen. Zwar musste aufgrund der gesperrten Eichler und Hentschel die Abwehr abermals umgestellt werden, doch nach anfänglichen Zuordnungsproblemen kam Empor immer besser ins Spiel. Die Zuschauer sahen viele schöne Spielzüge und auch Tore. Es ging sofort verheißungsvoll los. So köpfte Schack bereits in der zweiten Spielminute einen Lehmann-Freistoß gefährlich auf´s Gästetor. Der Gäste-Keeper konnte diese Chance jedoch noch entschärfen. In selbiger Spielminute musste der Torwart auch noch in höchster Not gegen den durchgelaufenen Schierz klären, der mit seiner Schnelligkeit immer wieder für Gefahr im Horka-Strafraum sorgte. Einen zu kurz abgewehrten Ball nahm Lehmann direkt, verfehlte jedoch knapp das Tor (12.). Gegen einen durchgebrochenen Gästestürmer musste Methner nach 25 Spielminuten sein ganzes Können aufbieten und parierte stark. In den Folgeminuten drückten die Gastgeber wieder. Schierz verpasste zuerst eine Schack-Flanke nur denkbar knapp (28.) und nahm bei der nächsten Aktion ein Hinke-Zuspiel volles Risiko direkt, setzte das Leder hierbei allerdings über´s Tor (31.). Dann konnte der Horkaer Torwart einen Lehmann-Schuss nur prallen lassen und Wünsche brachte den Nachschuss schließlich im Tor unter (33.). Allerdings befand er sich dabei knapp in Abseitsposition. Doch auch Horka blieb bei Vorstößen gefährlich, denn schließlich stand es noch 0:0. So wurde bspw. eine Flanke nur knapp neben das Löbauer Gehäuse geköpft (36.). Als dann Schack nach einem Eckball am höchsten stieg und mit seinem Kopfball den Torwart schon geschlagen hatte, klärte ein Horkaer Abwehrspieler diesen Ball noch auf der Linie (38.). So schien es auch diesmal Fortuna nicht allzu gut mit der Heimelf und deren Chancenverwertung zu meinen. Doch dann war es endlich geschehen und Schack köpfte eine Wünsche-Flanke zur umjubelten und auch verdienten Löbauer Führung ein (40.). Nur eine Minute später hätte Kahlert sogar erhöhen können, schob den Ball allerdings ganz knapp am rechten Pfosten vorbei (41.). So ging es mit der knappen Führung in die Halbzeitpause. Wie in der Vorwoche startete Empor mit einer ganz starken ersten Viertelstunde in den zweiten Spielabschnitt. Einen Befreiungsschlag des Horka-Torwarts nahm Lehmann kurz hinter der Mittellinie dankbar an und probierte sich mit einem Schuss aus dieser Entfernung. Der Keeper konnte seinen Fehler aber wieder wettmachen und parierte den Schuss zur Ecke (48.). Der nachfolgende Eckball erreichte den Kopf von Schack, doch der Torwart konnte parieren. Den nach vorn abgewehrten Ball konnte dann Kahlert schließlich zum 2:0 im Tor unterbringen (48.). Als dann eine Wünsche-Flanke auf den langen Pfosten Schierz erreichte, sorgte dieser mit dem 3:0 für eine gewisse Vorentscheidung (52.). Kapitän Lehmann brachte anschließend eine Schack-Eingabe von der linken Seite platziert zum 4:0 im Tor unter (62.). Als dann Schierz nach einem Ballverlust der Horkaer Hintermannschaft allein auf den Gäste-Keeper zulief, hatte er keinerlei Probleme mit seinem zweiten Treffer das 5:0 zu besorgen (68.). Dann schaltete Empor einen Gang zurück und wechselte auch nochmal kräftig durch. Nachdem ein weiteres Abseitstor von Hinke nicht gegeben wurde (74.), musste dann Methner auf der anderen Seite mehrmals sein Können zeigen. So klärte er am kurzen Pfosten mit vollem Einsatz zur Ecke (76.) und zeigte nur zwei Minuten später eine weitere starke Parade (78.). Dann tauchte Wünsche noch 2x gefährlich vor dem Horka-Tor auf, doch heute sollte ihm ein Treffer verwehrt bleiben. Zuerst verzog er knapp (80.) und bei der zweiten Aktion war er einen Schritt zu spät und scheiterte somit noch am heraus eilenden Keeper (88.). In den Schlussminuten sorgte der Horkaer Spielführer Kriese mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter schließlich noch für den Ehrentreffer (90.).

Mannschaftsleiter Menzel: Das heutige Spiel war für mein Team eine Art Befreiungsschlag. Der Sieg war hochverdient und hätte sogar noch höher ausfallen können (u.a. ungenutzte Großchancen in den Anfangsminuten sowie 2 nicht gegebene Abseitstore). Jeder einzelne bot heut eine starke Vorstellung. Nun müssen wir in den nächsten Meisterschaftsspielen versuchen, an diese Leistung anzuknüpfen.

Tore: 1:0 Sebastian Schack (40.), 2:0 Nico Kahlert (48.), 3:0 Georg Schierz (52.), 4:0 David Lehmann (62.), 5:0 Georg Schierz (68.), 5:1 Sylvio Kriese (90., FE)

Gelbe Karte: Sebastian Schack, Sascha Schaube (Löbau), Manuel Radke, Tobias Schubert (Horka)

Aufstellung: Daniel Methner, Marcel Jähne, Sascha Schaube, Torsten Hinke, Marcel Neumann, Michael Kyau, Nico Kahlert (67. Mario Hohmann), David Lehmann, Ronny Wünsche, Sebastian Schack (75. Markus Hebold), Georg Schierz (85. Falko Selzer)
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5. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom So, 30.09.2012
LSV Friedersdorf 2. – FSV Empor Löbau 2.   5:4 (1:0)

Auch gegen den Tabellennachbarn und Mitaufsteiger aus Friedersdorf sollte es nicht zu einem Punktgewinn reichen. Beide Teams schenkten sich über die gesamte Spielzeit nichts. Trotzdem war es eine insgesamt äußerst faire Partie mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber. Höhepunkt war schließlich der Platzverweis für Außenverteidiger Hentschel in der 86. Spielminute, der nach einem taktischen Foul hinter der Mittellinie den roten Karton vom ansonsten guten Schiri Pietsch gezeigt bekam. Die erste richtig gute Chance der Partie verbuchte der LSV nach 7 Spielminuten. Hoffmann konnte jedoch noch vor der Torlinie klären. Auf der Gegenseite legte ein LSV-Spieler beim Versuch eines Rückspiels zum Torhüter unfreiwillig für Schack vor, dessen Kopfball vom Keeper mit klasse Reflex pariert werden konnte (13.). Zu diesem Zeitpunkt bauten die Löbauer Akteure zwar ordentlich Druck auf, schlossen zu viele Aktionen jedoch viel zu überhastet ab. Mehr Ruhe und Übersicht im Spielaufbau wäre hier wünschenswert gewesen. Die schnellen Gastgeber warteten ihrerseits auf Konter. Einen solchen Konter musste Mättig nach 18 Minuten klären. Ebenso war er bei einem Kopfball nach LSV-Ecke gefragt (22.). Beim nachfolgenden Vorstoß der Löbauer legte Schack den Ball auf den mitgelaufenen Hoffmann zurück, dessen Direktabnahme das Tor deutlich verfehlte (23.). Als dann ein abgefälschter Ball von Strauß im Löbauer Tor einschlug, stand es plötzlich 1:0 (33.). Die letzte Chance vor dem Pausenpfiff hatten dann wieder die Löbauer. Allerdings konnte kein Empor-Spieler den Nietsch-Freistoß über die Torlinie befördern (37.). So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabine. Empor kam wie ausgewechselt aus der Halbzeitpause und drehte innerhalb einer Viertelstunde das Spiel. Kahlert köpfte das Leder nur 4 Minuten nach Wideranpfiff zum verdienten Ausgleich ein (49.) und Schack (53.) sowie Nietsch (60.) bauten das Ergebnis auf 1:3 aus. In der 61. Spielminute verpasste Hoffmann die endgültige Entscheidung, als er eine Schack-Eingabe aus Nahdistanz über das leere Tor drosch. So kam der LSV nach einem Eckball durch Iffländer wieder zurück ins Spiel (65.). Als dann der Ball bei einer scharfen Eingabe der Gastgeber gegen die Hand von Jähne sprang, entschied Schiri Pietsch ohne zu Zögern auf Strafstoß für den LSV (77.). Niepsch verwandelte sicher ins rechte Toreck, wobei Mättig die Fingerspitzen noch am Ball hatte. Mit diesem 3:3 wollte sich keine Mannschaft so richtig zufrieden geben. Nietsch brachte einen Löbauer Freistoß präzise zu Hoffmann, der jedoch zu lange mit dem Abschluss zögerte und die Chance somit verpuffte (78.). Der nächste Nietsch-Freistoß wurde sichere Beute für den LSV-Keeper (80.), ehe Strauß einen Konter der Friedersdorfer mit seinem 2. Treffer abschloss und seine Farben somit mit 4:3 in Front brachte (82.). Nur zwei Minuten später steuerte dann auch Kahlert sein zweites Tor in diesem Spiel bei, als er einen weiteren Nietsch-Freistoß zum erneuten Ausgleich einköpfte (84.). Dann die wohl spielentscheidende Szene, als Hentschel im Zurücklaufen seinen davoneilenden Gegenspieler kurz hinter der Mittellinie am Trikot zog und daraufhin beide Spieler strauchelnd zu Boden gingen (86.). Schiri Pietsch zögerte kurz und schickte Hentschel wegen angeblich grobem Foulspiel mit der roten Karte vom Platz. Zur Verwunderung vieler wurde kurz vorher die gelbe Karte hochgehalten. Sei es drum. Der LSV ließ sich diese Chance nicht entgehen, legte sich den Ball noch ein paar Meter weiter vor und den folgenden Freistoß köpfte Schubert zum 5:4 ein (87.). In der Löbauer Hintermannschaft fehlte aufgrund des Platzverweises des Verteidigers die nötige Zuordnung. In der 90. Spielminute zeigte Mättig bei einem Konter der Gastgeber nochmal sein Können, ehe dann nach 3-minütiger Nachspielzeit schließlich Schluss war.

Mannschaftsleiter Menzel: Nach einer aufopferungsvollen Leistung stehen wir wieder mit leeren Händen und zu allem Überfluss auch noch mit dem nächsten Platzverweis da. Nach dem 3:1 verpassten wir es, das vierte Tor zu erzielen und der LSV witterte nach dem 3:2 wieder Morgenluft. Alles in allem wäre ein Remis sicherlich gerecht gewesen.

Tore: 1:0 Jan Strauß (33.), 1:1 Nico Kahlert (49.), 1:2 Sebastian Schack (53.), 1:3 Ronny Nietsch (60.), 2:3 Martin Iffländer (65.), 3:3 Pierre Niepsch (HE, 77.), 4:3 Jan Strauß (82.), 4:4 Nico Kahlert (84.), 5:4 Dominik Schubert (87.)

Gelbe Karte: Marcel Jähne (Löbau)

Rote Karte: Martin Hentschel (Löbau)

Aufstellung: Manuel Mättig – Marcel Jähne, Martin Hentschel, Ronny Wünsche, Torsten Hinke (81. Hans Knieß), Marcel Neumann – David Hoffmann, Ronny Nietsch, Michael Kyau – Sebastian Schack, Nico Kahlert
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4. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom SA, 22.09.2012
FSV Empor Löbau 2. – GFC Rauschwalde   0:3 (0:0)

Die Vorzeichen für das Heimspiel gegen den Tabellenführer standen für das Löbauer Reserveteam alles andere als gut. Aufgrund unterschiedlichster Gründe (Krankheit, Sperre, Arbeit, Urlaub etc.) standen für dieses wichtige Spiel mehrere Leistungsträger nicht zur Verfügung. So streifte u.a. der „Spoheim-Wirt“ Marcel Puschmann für den ersten Spielabschnitt seit langer Zeit wieder das Empor-Dress über. Mit einer disziplinierten Leistung konnten die Gastgeber sogar lange Zeit ein 0:0 halten. Als dann jedoch – etwas glücklich – der Führungstreffer fiel, bekamen die Gäste Auftrieb und schraubten das Ergebnis schließlich auf 0:3.Das ehemalige Bezirksklasse-Team aus Rauschwalde berannte vom Anpfiff weg das Löbauer Tor. Doch den Schussversuchen fehlte zunächst noch die nötige Präzision. Die Löbauer hingegen standen tief und warteten ihrerseits auf Chancen durch Konter und Standards. Eine solche ergab sich bspw. in der 25. Spielminute, als sich ein sehenswerter Lehmann-Freistoß knapp über das Rauschwalder Tor senkte. Methner im Löbauer Tor wurde das erste Mal nach gut einer halben Stunde ernsthaft geprüft. Den wuchtigen Schuss aus gut 20 Metern parierte er sehenswert (31.). Auf der Gegenseite sorgte wiederum ein Lehmann-Freistoß für Durcheinander im Gäste-Strafraum (33.). Hoffmann versuchte schließlich noch den Ball ins Tor zu spitzeln, letztlich landete das Spielgerät aber knapp im Toraus. Kurz vor der Pause hatte Hoffmann dann die wohl beste Löbauer Chance des gesamten Spiels, als er einen weiten Neumann-Freistoß mit der Fußspitze gegen die Latte lenkte (43.). Die Gäste hatten zwar wesentlich mehr Ballbesitz, versuchten sich jedoch überwiegend mit Schüssen aus der zweiten Reihe, denen entweder die Genauigkeit fehlte oder welche von der vielbeinigen Löbauer Abwehr geblockt werden konnten. Somit blieb es bis zum Pausenpfiff bei einem torlosen Remis, das sich die Löbauer mit einer aufopferungsvollen Leistung redlich verdienten. Auch im zweiten Spielabschnitt ging der Sturmlauf Richtung Löbauer Tor weiter. Der Abschluss nach einer sehenswerten Freistoß-Variante über mehrere Stationen verfehlte knapp das Tor von Methner (53.) und ein Flachschuss der Gäste ging ebenfalls nur knapp daneben (54.). Als dann nach gut einer Stunde ein als Flanke gedachter Ball von Wilhelm unhaltbar am langen Pfosten zum 0:1 einschlug, war dann jedoch die Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen (62.). Gleich nach Wiederanpfiff hatte zwar Hoffmann auf der Gegenseite in selbiger Spielminute noch die Chance zum Ausgleich, bekam letztlich den Ball aus Nahdistanz jedoch nicht richtig unter Kontrolle. Nur Sekunden später schloss Niemz einen GFC-Konter überlegt zum 0:2 ab (63.). Schussversuche der Rauschwalder in der 71. und 72. Spielminute verfehlten das Empor-Tor, ehe dann Woite in der 75. Minute zum Endstand von 0:3 traf. Libero Jähne versuchte zwar noch den Ball zu klären, konnte ihn jedoch erst hinter der Torlinie wieder raus schlagen. Den Schlusspunkt setzte Methner mit sehenswerter Fußabwehr bei einem Schuss aus Nahdistanz kurz vor Schluss (84.).

Mannschaftsleiter Menzel: Trotz arger personeller Probleme konnten wir dem Favoriten lange Zeit den Schneid abkaufen. Letztlich endete die Partie jedoch standesgemäß mit 0:3. Dieses Ergebnis wird uns sicher nicht umwerfen. Im Aufeinandertreffen der Aufsteiger nächste Woche in Friedersdorf kommt es vielmehr darauf an, an die guten Leistungen der ersten beiden Spieltage und der Pokalspiele anzuknüpfen.

Tore: 0:1 Rüdiger Wilhelm (62.), 0:2 Markus Niemz (63.), 0:3 Marco Woite (74.)

Gelbe Karte: Sascha Schaube, David Lehmann (Löbau)

Aufstellung: Daniel Methner, Marcel Jähne, Martin Hentschel, Sascha Schaube, Marcel Neumann, Torsten Hinke, David Hoffmann, David Lehmann, Nico Kahlert, Mario Hohmann, Marcel Puschmann (46. Markus Engelmann)
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3. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom SA, 15.09.2012
SV Horken Kittlitz – FSV Empor Löbau 2.   1:0 (0:0)

Nach der unglücklichen Niederlage in Reichenbach und dem Remis gegen die Elf aus Ludwigsdorf stand am 15. September das Derby gegen die Horken-Kicker aus Kittlitz an. Für dieses Spiel hatten sich beide Teams sicherlich viel vorgenommen, doch insgesamt waren Torraumszenen über die gesamte Spielzeit gesehen Mangelware und die immerhin 60 Zuschauer sahen ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte.Die ersten 10 Minuten bestimmte die Heimmannschaft das Spielgeschehen, ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen. Nach dieser Phase übernahm Empor mehr und mehr die Initiative und drückte die Kittlitzer weit in die eigene Hälfte. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und der SV Horken beschränkte sich darauf, weite Bälle in die Spielhälfte der Löbauer zu schlagen. Doch auch Empor konnte sich in dieser Druckphase keine einzige nennenswerte Torchance erarbeiten. Als dann einmal Neumann die Lücke sah und genau in die Schnittstelle auf den freien Schack passte, entschied das Schiedsrichterkollektiv auf Abseits (17.). Nach einem Ballverlust von Libero Jähne agierten die Gastgeber zu hektisch und setzten den anschließenden Heber weit neben das Löbauer Tor (29.). Nach gut 35 Minuten ließ Empor die Kittlitzer dann wieder besser ins Spiel kommen. So leitete der ehemalige Löbauer Döring einen Konter ein, dessen Abschluss jedoch auch neben dem Tor landete (40.). Insgesamt wirkten die Löbauer kurz vor der Halbzeitpause recht nervös. So wollte Jähne bspw. einen Ball zurück zum aufgerückten Torwart Knieß spielen und verfehlte dabei glücklicherweise den eigenen Kasten (41.). Als dann der schnelle Hanke durchbrach, musste Eichler noch auf der Linie klären (43.). Kurz vor dem Pausenpfiff fasste sich Neumann ein Herz und zog ab (45.). Der Schussversuch konnte allerdings noch zur Ecke abgewehrt werden, in deren Folge auch nichts Zählbares heraussprang. So ging es mit einem leistungsgerechten torlosen Remis in die Halbzeitpause. Die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts weckten die Hoffnung auf mehr Torraumszenen, denn Neumann und Lehmann brachten immer wieder gefährliche Freistöße in den 16-Meterraum der Hausherren und ein abgefälschter Jahnel-Schuss auf´s kurze Eck wurde sichere Beute für Knieß (49.). Dann wurde es hektisch. Zuerst köpfte ein Kittlitzer einen weiten Ball von Jähne in Richtung eigenes Tor und stellte Torwart Billhardt vor Probleme (55.). Und im direkten Gegenzug verfehlte Kahlert bei einem Klärungsversuch das eigene Tor nur denkbar knapp (56.). In Folge dieser Ecke war dann Heumer zur Stelle und markierte den schmeichelhaften Führungstreffer. Nach diesem Treffer wurde die insgesamt faire Partie nun doch etwas bissiger geführt und Schiri Gahner wirkte bei seinen Entscheidungen nicht immer souverän. Keeper Billhardt konnte noch einen Lehmann-Freistoß parieren (61.) und Eichler verfehlte mit einem Volleyschuss das Kittlitzer Tor (89.). Aufgrund vieler Nicklichkeiten gegen Ende des Spiels lies Schiri Gahner insgesamt 5 Minuten nachspielen. Höhepunkt der Nachspielzeit war es dann, als Eichler nach einer strittigen Entscheidung die rote Karte wegen Meckerns bekam (94.). Dies bildete den Abschluss eines insgesamt schwarzen Löbauer Fußballnachmittags.

Mannschaftsleiter Menzel: In einem typischen 0:0-Spiel waren die Gäste am Ende das glücklichere Team. Zwingende Torchancen waren im heutigen Spiel, was sich überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte, Mangelware. Somit können wir als Liganeuling nach dem 3. Meisterschaftsspiel noch immer erst lediglich 1 Punkt auf der Habenseite verbuchen. Jetzt gilt es, die Köpfe für das Spiel gegen den GFC Rauschwalde freizubekommen.

Tore: 1:0 Martin Heumer (56.)

Gelbe Karte: David Lehmann, Hans Knieß, David Hoffmann (Löbau), Ivo Hanke, Martin Heumer (Kittlitz)

Rote Karte: Ralf Eichler (Löbau)

Aufstellung: Hans Knieß – Marcel Jähne, Ralf Eichler, Martin Hentschel, Torsten Hinke, Marcel Neumann – Nico Kahlert, David Lehmann, Ronny Wünsche (88. Markus Hebold) – Sebastian Schack, Georg Schierz (70. David Hoffmann)
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2. Spieltag der Eibauer Schwarzbierliga am Sa, 01.09.2012
FSV Empor Löbau 2. – SV Ludwigsdorf 48   1:1 (0:0)

Das erste Heimspiel der noch jungen Kreisliga-Saison bestritt die 2. Männermannschaft des FSV Empor Löbau eV gegen den SV Ludwigsdorf. Die Gäste hatten sich aufgrund personeller Verstärkungen während der Sommerpause sowie den beiden Auftaktsiegen in Pokal und Meisterschaft sicherlich viel gegen den Aufsteiger aus Löbau vorgenommen. Begann der Gast zunächst auch recht forsch, ebbte dies jedoch schnell ab und ein ausgeglichenes Spiel brachte ein torloses Remis zur Pause. Als Ludwigsdorf in der 57. Spielminute durch Nitsche mit 1:0 in Führung ging, schien das mehr die Gastgeber zu motivieren als den SVL. So begann in den letzten 30 Minuten ein regelrechter Sturmlauf auf das Gästetor. Doch immer wieder scheiterte man am guten Torwart Stübner oder der Ball verfehlte das Tor. 3 Minuten vor Spielschluss war es dann aber endlich soweit und Wünsche besorgte mit seinem 2. Tor im 2. Meisterschaftsspiel nach Vorlage von Eichler den mehr als verdienten Ausgleich (87.). Empor hätte kurz vor Spielschluss sogar noch die Entscheidung herbeiführen können, als zwei gute Möglichkeiten in Folge eines Eckballes nicht genutzt werden konnten. Am Ende hatte wiederum Stübner den Ball kurz vor der Torlinie und dann war Schluss. Den ersten Kreisligapunkt hat sich die Löbauer Mannschaft nach dieser aufopferungsvollen Leistung somit redlich verdient.

Tore: 0:1 Björn Nitsche (57.), 1:1 Ronny Wünsche (87.)

Gelbe Karte: Julien Günther (Ludwigsdorf)

Aufstellung: Hans Knieß – Marcel Jähne, Ralf Eichler, Martin Hentschel, Torsten Hinke (67. Marcel Neumann), Marco Lange (88. Sascha Schaube) – Michael Kyau (70. David Hoffmann), David Lehmann, Ronny Wünsche – Sebastian Schack, Nico Kahlert
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1. Punktspieltag der Eibauer Schwarzbierliga vom SA, 25.08.2012
SV Reichenbach – FSV Empor Löbau 2.   4:1 (2:1)

Bei bestem Fußballwetter war es nun endlich soweit, die zweite Männermannschaft des FSV Empor Löbau startete am 25. August auf dem kleinen Reichenbacher Fußballplatz in das „Abenteuer“ Kreisliga. Dabei erwischten die Löbauer einen furiosen Start und hätten nach gut 20 Minuten bereits mit mehreren Toren in Front liegen müssen. Doch wer vorne die Tore nicht macht, wird hinten bekanntermaßen bestraft. Diese Fußball-Weisheit bewahrheitete sich in diesem Kreisligaspiel mal wieder und so stand letztlich eine unnötige und deutlich zu hohe Niederlage zu Buche. Bereits in der 4. Spielminute steckte der heut stärkste Löbauer Jähne den Ball wunderbar auf Süselbeck durch, der jedoch aus spitzem Winkel knapp verzog. Nur eine Minute später setzte Schönherr mit wuchtigem Schuss die nächste gute Torchance knapp über´s Gebälk (5.) und wiederum nur eine Minute danach setzte sich Kahlert stark auf der Außenbahn durch und legte auf den freistehenden Schack ab, der jedoch leichtfertig am Reichenbacher Torwart scheiterte (6.). Empor berannte weiter das Gästetor, ließ jedoch die notwendige Entschlossenheit beim Torabschluss vermissen. In der Rückwärtsbewegung agierten die Gäste mitunter jedoch zu nachlässig, was in der 10. Spielminute zur ersten Torchance der Gastgeber führte. Doch auch der SVR-Stürmer verzog aus spitzem Winkel. Anschließend parierte der SVR-Schlussmann einen Schack-Kopfball sicher (15.) und Wünsche agierte beim Abschluss nach einem Abpraller des Keepers zu überhastet (20.). Das Auslassen dieser hochkarätigen Chancen rächte sich schließlich, als Rüschel den ersten gefährlichen Konter der Reichenbacher mit dem 1:0 abschloss (23.). Löbau drückte weiter und Schack verpasste wenige Sekunden später eine präzise Flanke von Süselbeck nur denkbar knapp vor dem SVR-Kasten (24.). Der zweite Konter führte dann auch prompt zum 2:0 durch Seeliger (27.). Die nächste SVR-Chance parierte Methner aus Nahdistanz zur Ecke (29.), ehe Trainer Scholz durch die Einwechslung von Hinke taktisch in Defensive und Mittelfeld umstellte (35.). Der nun aufgerückte Wünsche brachte schließlich eine starke Jähne-Eingabe zum längst überfälligen Anschlusstreffer über die Linie (37.). Löbau drückte zwar weiter, doch bis auf einen Distanzschuss von Graf (45.), passierte vor dem SVR-Tor bis zum Pausenpfiff nicht mehr viel. Im zweiten Spielabschnitt konnte Empor nicht mehr ganz an die starke 1. Halbzeit anknüpfen. So wurde dir Partie nun insgesamt etwas ausgeglichener. Nachdem Schack an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde, schnappte sich Freistoß-Spezialist Lehmann den Ball. Doch sein Schlenzer stellte für den Torwart kein Problem dar (47.). Nach gut einer Stunde steckte Lehmann dann den Ball stark auf den eingewechselten Hoffmann durch, der allerdings Nerven zeigte und den Ball neben das Tor schob (60.). Auch die nächste hochkarätige Chance gehörte Hoffmann, indem er eine Lehmann-Ecke gegen den Pfosten köpfte (61.). Die offensive Spielweise der Gäste wussten die Reichenbacher mit einem weiteren Konter auszunutzen. So erzielte Seeliger mit seinem zweiten Tor das 3:1 (64.). Kurze Zeit später köpfte ein Reichenbacher Verteidiger einen weiten Methner-Abschlag nur knapp am eigenen Tor vorbei (67.) und ein Wünsche-Tor wurde wegen Abseitsstellung nicht gegeben (70.). Empor fand keine richtigen Mittel mehr, um gegen die auf Konter lauernden Gäste zum Torerfolg zu kommen. So waren es überwiegend Standard-Situationen, die zu Torchancen führten. Einen Süselbeck-Freistoß konnte der SVR-Keeper bspw. stark parieren (75.). Nachdem die Löbauer nochmals ausgekontert wurden, stand es 5 Minuten vor Spielschluss schließlich 4:1. Auch Ergebniskosmetik sollte in den Schlussminuten nicht mehr gelingen. So senkte sich eine Kyau-Flanke nur auf die Lattenoberkante (87.) und als Süselbeck einen Freistoß an der Strafraumgrenze auf Schönherr ablegte, versprang diesem der Ball in aussichtsreicher Position (90.). Somit startete Empor mit einer unnötigen Niederlage in die neue Kreisliga-Saison.

Mannschaftsleiter Menzel: Die heutige Auftakt-Niederlage war wirklich unnötig. Da wir es in den ersten 20 Minuten jedoch verpassten eine Vielzahl hochkarätiger Torchancen zu nutzen, bauten wir den Gegner auf. Der SV Reichenbach legte die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor an den Tag, welche man bei den Gästen aus Löbau über die gesamte Spielzeit vermisste. Ein Kompliment an dieser Stelle für die effektive Chancenverwertung der Gastgeber. Die nächsten Spiele gegen Ludwigsdorf und Kittlitz werden mit Sicherheit nicht leichter.

Tore: 1:0 Daniel Rüschel (23.), 2:0 Christian Seeliger (27.), 2:1 Ronny Wünsche (37.), 3:1 Christian Seeliger (64.), 4:1 Tom Kubitz (85.)

Gelbe Karte: Torsten Hinke, Christoph Süselbeck (Löbau), Tom Kubitz, Timo Winterstein (Reichenbach)

Aufstellung: Daniel Methner – Falko Selzer, Marcel Jähne, Martin Hentschel (35. Torsten Hinke), Alexander Graf (76. Michael Kyau), Ronny Wünsche – Christoph Süselbeck, David Lehmann, Stefan Schönherr – Sebastian Schack, Nico Kahlert (46. David Hoffmann)